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Weissrussland |
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| Hauptstadt: Minsk |
Mahilëu
Mahilëu - Stadt großer Geschichte
Mahilëu liegt im Osten Weißrusslands nahe der Grenze zu Russland am Dnepr. Die Stadt ist mit 359.700 Einwohnern die Hauptstadt des Woblasts Mahilëu und drittgrößte Stadt des Landes, welche sich als Stadt mit großer Geschichte versteht.
Im 13. Jahrhundert gegründet, gehörte Mahilëu zuerst zum Erzherzogtum von Litauen, später zu Polen, dann Russland und musste von den Deutschen im 2. Weltkrieg besetzt und heute als Stadt Weißrusslands erleben wie die große jüdische Minderheit vernichtet wurde.
Eine Geschichte ähnlich derer der meisten weißrussischen Städte, aber desto östlicher man sich in Weißrussland befindet, desto größer der kulturelle Verlust im 20.Jahrhundert, welchen man heutzutage primär in den verschiedenen Museen bewundern kann. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Mahilëu kontinuierlich zu einem Industriezentrum und Verkehrsknotenpunkt herauskristallisiert. Seit
1902 gibt es den Eisenbahnverkehr in Mahilëu.
Mit der russischen Herrschaft über Mahilëu ab 1772 begann auch eine neue Phase des Städtebaus und der Architektur. Mit dem Gesetz von Katharina II. wurde eine Großstadtplanung angestrebt, in folge derer der alte Festungswall der Stadt zerstört wurde. Die Bauten aus jenen Jahren bestanden primär aus Holz, erst einige Jahrzehnte später fing man an aus Stein zu bauen. Die traditionelle Holzbauweise kann man auch heute noch bewundern.
Zwei eindrucksvolle Gebäude des 15. Jahrhunderts sind das Theater und die ehemalige Synagoge der Stadt. Das Theater wird nach wie vor als solche genutzt, aber obgleich die Synagoge vollständig erhalten ist, fungiert sie bereits seit 1919 nicht mehr als solche.
Die jüdische Gemeinde der Stadt ist heute zu klein um sie von der Stadtverwaltung zurückzufordern.
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