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Weissrussland |
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| Hauptstadt: Minsk |
Baranavici
Schtschi in Baranavici
Baranovici Stadt der Eisenbahnen und Knotenpunkt eines Landes, das
gefüllt ist an einem reichen kulturellen Erbe aus der Zeit der Zugehörigkeit zum Großfürstentum Litauen und dann auch Polen und dann Russland, das Zarenreich. 176 000 Einwohner beleben den 1871 gegründeten Ort Baranowitschi oder Baranavici, in vielfältiger Hinsicht. Die Stadt wurde durch zwei Weltkriege, wechselnden Besatzern arg gebeutelt und die Spuren der traurigen Ereignisse begegnen Ihnen auch auf Ihrer Erlebnistour durch den Ort. Von deutschen und österreich-ungarischen Truppen wurde die Stadt bis 1918 besetzt. 1919 kamen dann die Polen und aus Baranovici wurde Baranowicze, wie schon 1795. Die Polen gaben dem Ort die offiziellen Stadtrechte. Die Einwohnerzahl wuchs besonders an Juden, Polen und es wurde zudem eine bedeutende Garnisonsstadt.
Nach den unsäglichen Wirren und Tragödien des 2. Weltkrieges wurde Baranovice Teil der UdSSR und hat sich nach Glasnost zu einer respektablen Größe entwickelt, mit eigener Universität, Leichtindustrie und Lebensmittelproduktion, aber vor allem zur Ost-West-Hauptverkehrsachse des Landes und Zentrum eines gleichnamigen Kreises. Über allem thront die orthodoxe Pokrowskii Kirche, eine bemerkenswerte Sehenswürdigkeit. In ihr sind Mosaiken des Petersburger Meister W. Frolow zu bestaunen. Staunen werden Sie über das Freilicht-Eisenbahnmuseum. Es beherbergt Lokomotiven aus Deutschland, Polen und Russland, aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und andere historische Eisenbahndokumente. Eine Reise nach Baranavici, Baranowitschi in Belarus Weißrussland lohnt sich allemal, schon allein einer Schtschi wegen, mehr als eine Kohlsuppe. Schtschi ist ein Universum für sich und nach Ihrem Urlaub
haben Sie das Rezept in Ihrem Kochbuch.
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