Ungarn

Hauptstadt: Budapest

 
Ungarn - Werden und Sein in Europa Die Herkunft der Ungarn liegt bis heute im Dunkeln. Vermutlich erreichten die ersten Stämme der Magyaren, wie die Ungarn, das in der Landessprache Magyarország heißt, genannt werden die Pannonische Ebene an der Donau aus dem Altai-Gebirge in Mittelasien. Die Mythische Landnahme der ungarischen Stämme fand unter dem König Matyas, oder Matthias statt. Dieser wird auch Corvinus Rex oder Rabenkönig genannt. Corvinus Pater oder Corvinus malus wäre unter Umständen ein besser passender Name. Als die Ungarn, die übrigens mir den Finnen und den Esten oder Letten verwandt sein sollen, jedenfalls sprachlich, sich gerade häuslich niedergelassen hatten kamen auch schon die Römer an und brachten die erste Kultur an die Donau. Die Provinz Pannonien blühte unter der fachkundigen Anleitung der mediterranen Besatzer auf, und die Ruinen von Aquincum in Budapest, der Hauptstadt des heutigen Ungarn zeugen noch heute davon. Nach dem ende des Imperium Romanum mussten die Ungarn aber nicht lange aushalten, denn bald schon kamen die Türken aus dem Osmanischen Reich, um die Gegend nicht völlig zivilisatorisch veröden zu lassen. Der ungarische Kaffe, oder Kavé, der gebrüht und nicht gefiltert wird, sowie die öffentlichen Badehäuser, wie das Gellert-Bad, das unter anderem auch Schauplatz im Arnold Schwarzenegger Film Red Heat ist, zeigen, wie sehr ins Besondere Budapest von der Fremdherrschaft profitiert haben. Gleiches gilt für den Einfluss von Seiten des Habsburgischen Österreich. Man mag es sich heute kaum mehr vorstellen, aber Österreich war in der Tat einmal ein Weltreich. Diesen Status verdankte es nicht zuletzt den Ungarn. Als dank an deren untertänigste Treue nannte man sich in Wien dementsprechend auch K.u.K-Monarchie. So war der Kaiser von Österreich auch König von Ungarn. Damit waren die Ungarn zufrieden gestellt, da sich ihren eigenen König hatten, auch wenn dieser ein Österreicher war. Im Zweiten Weltkrieg schloss sich Ungarn dem deutschen Reich an und hoffte wohl die Verluste von Trianon, dem Versailles der Ungarn, wettmachen zu können. Doch der Krieg ging verloren und Ungarn wurde von den Sowjets besetzt. Nach der Niederschlagung des Aufstandes von 1956 waren die Beziehungen zu der UdSSR aber vor allem oberflächlich gut. Der Gulaschkommunismus stellte dann auch neben dem Papst-Fantum in Polen, eine Achillesferse des Ostblocks dar. Die Ungarn ließen sich vom Westen kaufen und ermöglichten die Ausreise der DDR-Bürger 1989. Seit der Wende ist Ungarn nun durch die NATO besetzt und spätestens seit dem Betritt zur EU bringen westliche Firmen das 10 Mio. Einwohnerland auf einen neues Entwicklungsniveau.


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