Tschechische Republik

Hauptstadt: Prag

 

Ceské Budejovice

Budweis hat mehr zu bieten als Bier
Mit ihren etwa 100.000 Einwohnern ist Budweis, romantisch am Zusammenfluss von Maltsch udn Moldau gelegen, die größte Stadt Südböhmens. Überzeugen Sie sich selbst davon, wie sehr sich die in der Landessprache Ceské Budejovice genannte Stadt gelang, in den eineinhalb Jahrzehnten nach Fall des Eisernen Vorhangs herausgeputzt herauszuputzen.
Budweis ist eine mittelalterliche Stadtgründung des 13. Jahrhunderts. Von dieser Geburtsstunde zeugen noch heute die das Dominikanerkloster und die Kirche Mariä Opferung aus dem Jahre 1265 am Piaristenplatz. Zu Beginn der Neuzeit gelang es der Stadt, durch Spezialisierung auf die Wirtschaftssektoren Silberbergbau, Fischerei, und natürlich Bierbrauen wirtschaftliche Bedeutung zu erlangen. Davon, dass Budweis auch ein Knotenpunkt für den Salzhandel war, legt das an der Maltsch gelegenen Salztor Zeugnis ab.
Wer Barockstädte mag, wird Ceské Budejovice lieben. Bei einem Bummel über den Marktplatz, der nach dem Stadtgrüner Premysl Otakar II. benannt ist, werden sie die repräsentativen barocken Bürgerhäuser mit ihren Laubengängen, die heute größtenteils Läden beherbergen, beeindrucken. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch dem am Platz gelegenen Rathaus einen Besuch abstatten; auch dieses ist im Stil des Barock erbaut. Den schönsten Blick über Budweis hat man vom Schwarzem Turm aus. Für den Aufstieg wird Sie ein anschließender Besuch in der angrenzenden Barockkathedrale des Hl. Nikolaus entschädigen. Ein Meisterwerk der gotischen Architektur und gemütliche Weinstube zugleich bildet das gotische Holzblockhaus beim Piaristenplatz.
Am besten lassen Sie ihren Budweisbesuch mit einem ausgiebigen Spaziergang am Ufer der Maltsch ausklingen.
 
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