 |
Spanien |
 |
| Auswandern nach Spanien |
Ab in den Süden!
Angesichts der in Deutschland herrschenden kalten Temperaturen überlegt so mancher, ob ein Daueraufenthalt in südlichen Gefilden
nicht große Vorzüge hätte. Wer beispielsweise nach Spanien auswandern möchte, muß keine langwierigen Formalitäten befürchten.
Spanien mit seinem warmen Klima, der guten Erreichbarkeit und den im Vergleich günstigen Lebenshaltungskosten liegt bei den
deutschen Auswanderern schon seit Jahren an der Spitze.
Als EU-Angehöriger ist es jederzeit möglich, nicht nur in Deutschland,
sondern auch in allen anderen EU-Staaten zu leben. Wer länger als drei Monate in Spanien leben und dort auch arbeiten möchte,
benötigt allerdings eine ständige Aufenthaltserlaubnis. Um diese zu bekommen, muß die Zugehörigkeit zur Sozialversicherung des
Heimatlandes (in diesem Fall also Deutschland) sowie ein regelmäßiges Einkommen nachgewiesen werden.
Folgende Unterlagen benötigt
man beim Auswandern nach Spanien: Paß oder Personalausweis, drei Paßfotos, bei Arbeitnehmern eine Kopie des Arbeitsvertrags, ggf.
ein Führungszeugnis sowie bei Selbständigen eine Bescheinigung über die Voraussetzungen für eine selbständige Tätigkeit in Spanien.
Zuständig für das Auswandern nach Spanien ist die Ausländerbehörde in Madrid.
Wer nach Spanien auswandern will, wird sich häufig auch Gedanken über einen Immobilienkauf machen. Dabei ist zu beachten, daß in
Spanien anders als in Deutschland ein Immobilienkauf bereits dann Gültigkeit besitzt, wenn er sowohl vom Käufer als auch vom
Verkäufer in schriftlicher Form zu Papier gebracht wurde. Auch in Spanien muß Grundsteuer bezahlt werden. Baugenehmigungen für
Neubauten sind in Spanien ausgesprochen teuer, so daß es sich empfiehlt, eine gebrauchte Immobilie zu erwerben. Ein günstiges
Verhältnis für den Immobilienkäufer findet man auf dem spanischen Festland, während Immobilien in den begehrten Urlaubslagen an den
Küsten deutlich teurer sind.