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Portugal |
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| Hauptstadt: Lissabon |
Funchal
Das rund 104.000 Einwohner zählende Funchal (korrekt ausgesprochen "fungschall") ist die Hauptstadt der Insel Madeira und des gleichnamigen Distrikts in Portugal. Madeira wiederum ist eine sehr beliebte Urlauberinsel etwa 1.000 km südwestlich von Lissabon
und 600 km westlich der marokkanischen Küste, die mitten im windumtosten Atlantischen Ozean liegt. Da Madeira zu Portugal gehört, ist es Teil der Europäischen Union. Auf Madeira sind Touristen und Urlauber aus ganz Europa bzw. der ganzen Welt anzutreffen, da die Inselgruppe trotz des weitgehenden Fehlens von Badestränden als Natur- und Wanderparadies gilt. Die Hauptstadt Funchal wird vor allem von Briten frequentiert, für die Madeira schon lange ein traditionelles Reiseziel ist. Der Name Funchal bedeutet übrigens in etwa "viele Fenchel" und stammt daher, dass auf der Insel bei der Eroberung durch die Portugiesen haufenweise wilder Fenchel wuchs.
Auf Funchal befindet sich auch die einzige Universität der Insel, die Universidade da Madeira. Angeblich wurde die Stadt im Jahr 1421 durch João Gonçalves Zarco gegründet. 1508 wurden ihr durch Manuel I. die Stadtrechte verliehen. Im 16. Jahrhundert war Funchal einer der bedeutendsten Häfen für alle Schiffe, die in Richtung Amerika aufbrachen. Zu dieser Zeit war Funchal eine reiche Stadt, zumal der Hafen auch als Umschlagplatz für Zucker und Wein, insbesondere den bekannten Madeira, diente. Im Jahr 1803 wurde Funchal durch eine Überschwemmung fast vollständig zerstört. Neben den Naturschönheiten zählt die Kathedrale Sé zu den größten
Sehenswürdigkeiten der Stadt. Empfehlenswert für den Urlauber ist auch der Mercado dos Lavradores und der Botanische Garten sowie die idyllische Madeira Wine Lodge.
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