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Polen |
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| Hauptstadt: Warschau |
Gdansk
Die polnische Hafenstadt Gdansk, eher bekannt als Danzig, ist eine ehemalige freie Hansestadt.
Sie liegt inmitten der historischen Landschaft Pommerellen, westlich der Weichselmündung und
ist die Hauptstadt des Woiwodschaft Pommern. Die Einwohnerzahl betrug im letzten Jahr
459.000 und zusammen mit Gdingen und Zoppot befindet sich Gdansk in einem Ballungsraum,
von drei Städten mit insgesamt mehr als 1.035.000 Einwohnern.
Im zweiten Weltkrieg wurden insbesondere den in Gdansk lebenden Juden, aber auch den wenigen
polnischen Bürgern die Menschenrechte entzogen. Eine Vielzahl von ihnen wurde in
Konzentrationslager (wie zum Beispiel das KZ Stutthof, östlich von Gdansk) verfrachtet
und kam dort ums Leben. Andere wiederum trugen sich auf einer Volksliste für Deutsche
ein und wechselten somit ihre Nationalität, wodurch sie, im nachhinein betrachtet, ihr
Leben absicherten.
Als sich der Krieg allmählich seinem Ende näherte wird das, mit Flüchtlingen überfüllte
Gdansk auch noch von englischen Flugzeugen angegriffen. Das Ziel der Spreng- und
Brandbombenanschläge war die historische Altstadt zwischen Weichsel und Mottlau.
Und Ende März 1945 wurde Gdansk von der Roten Armee belagert, geplündert und viele
Gebäude in Brand gesteckt.
Außerdem vertrieben die Sowjets die meisten verbliebenen Deutschen, aus der ehemalig
polnischen Stadt. In der Nachkriegszeit rekonstruierte man einige wichtige historische
Gebäude der Danziger Altstadt und auch die deutsche Minderheit etablierte sich mit der
Zeit in der polnischen Bevölkerung von Gdansk.
Wichtige historische Gebäude, oder Sehenswürdigkeiten sind der "lange Markt" und das
Rathaus, sowie der Artushof und die sogenannte "Frauengasse", welche wohl zu den
schönsten Straßen der Stadt gehört und sie verläuft von der Marienkirche bis zum
mittelalterlichen Frauentor an der Mottlau. Sie erzeugt, mit ihren schmalen und
reich geschmückten Bürgerhäusern und ihren Beschlägen die Atmosphäre der einstigen
Danziger Straßenbebauung.
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