Mazedonien

Hauptstadt: Skopje

 
Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien befindet sich auf der Balkan Halbinsel angrenzend an Kroatien, Serbien und Kosovo, Bulgarien, Griechenland, Albanien und Slowenien. Die Republik Mazedonien ist noch sehr jung, erst in 1991 hat sie als erste Republik ihre Unanhängigkeit erklärt nach dem Zerfall von Jugoslawien. Noch heute gibt es Unklarheiten und Konflikte zwischen den Serben und den Albanern sowie zwischen Mazedonien und Griechenland, die sich im Alltagsleben allerdings nicht großartig bemerkbar machen. Das zeigt sich zum Beispiel dadurch, dass Mazedonien seit 2005 ein offizieller EU-Beitrittskandidat ist. Heute leben circa 2 Millionen Menschen in Mazedonien, die meisten von ihnen sind entweder Mazedonier oder Albanier. Skopje ist die Hauptstadt Mazedoniens und mit seinen fast 500.000 Einwohnerinnen und Winwohnern gleichzeitig größte Stadt des Landes. Bezahlt wird in Mazedonien mit dem Denar. Wirtschafrtlich gesehen hat Mazedonien eine schwache Stellung, insbesondere wegen verschiedener Unklarheiten im gesamten ehemals jugoslawischen Raum. Griechenland ist inzwischen der wichtigste Investor. Doch auch Tourismus entwickelt sich zu einem beachtlichen Wirtschaftszweig, obwohl das Land noch nicht vom Massentourismus betroffen ist. Mazedonien hat keinen Zugang zum Meer, dafür aber viele Gebirge mit Bergen von über 2000 Metern Höhe und zwei große Seen, den Ohridsee und den Prespasee. Beide Seen und der dazugehörige Nationalpark wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Die vielen Wälder und Wiesen machen Mazedonien zu einem sehr grünen Land, in dem Naturfreunde sicher auf ihre Kosten kommen können. Neben den vielen Gebirgszügen ist Mazedonien vor allem bekannt für seine vielen orthodoxen Kirchen, die türkischen Bazare in kleinen und großen Städten, die Balkan-Küche sowie für seine überaus freundlichen und offenen Menschen. Die meisten Touristen reisen während ihres Aufenthaltes auch Ohrid, um die byzantinischen Kirchen, Kunstgallerien und schmalen Gassen zu bewundern. Im Sommer finden hier mehrere Festivals statt. Auch der berühmte Galicica Nationalpark und die Sveti Naum Kirche aus dem 17. Jahrhundert sind in der Nähe. Mazedonien wird vom Auswärtigen Amt als sicheres Reiseland eingestuft, dennoch gilt erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht, da es auch in Mazedonien zu terroristischen Aktivitäten kommen kann. Es ist daher grundsätzlich empfehlenswert, die Hinweise von Reisebegleitern und lokalen Touristeninformationen zu beachten.


Italien
Monaco
Kroatien
Bosnien-Herzegowina
Slowenien
Vatikanstadt
San Marino
Serbien-Montenegro
Albanien
Mazedonien
Griechenland
Malta
Europa
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Westeuropa
Osteuropa
Inseln
Berge
Flüsse
Home
Impressum
Datenschutz