Italien

Hauptstadt: Rom

 

Neapel

Eine Million Menschen leben in Neapel, der größten Stadt in Norditalien. Sie wurde im achten Jahrhundert vor Christus als Neapolis, was übersetzt neue Stadt heißt, gegründet. Die Entwicklung, die Neapel im Laufe der Jahrhunderte nahm, ist überall zu sehen, zu fühlen und an der Sprache zu hören. Der Ort mit Seehafen und dem internationalen Flughafen Capodichino ist vor allem für ihre vielen Katakomben bekannt. Eine herausragende Rolle spielt dabei die Katakombe des San Gennaro, des Heiligen Januaris. Er soll getrocknetes Blut wieder in den flüssigen Zustand zurück verwandelt haben. Seine Reliquie wird im Dom von Neapel aufbewahrt.
Für Touristen sind in diesem Zusammenhang zwei Termine von Bedeutung. Das erste Wochenende im Mai und der 19. September. An diesen Tagen wird das Blutwunder zelebriert und lockt Jahr für Jahr tausende Interessierte und Gläubige nach Neapel. Auch außerhalb dieser Zeit ist eine Reise durchaus lohnenswert. Denn Neapel bietet sich sowohl für einen auf Kunst und Kultur ausgerichteten Urlaub, als auch für eine Aktivreise an. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Festung Castell dell'Ovo. Gefangen gehalten wurde hier der letzte Kaiser des Römischen Reiches, Romulus Augustus. Kulturell ebenso bedeutend sind die neapolitanischen Weihnachtskrippen. Sie gelten als besonders wertvoll und werden in einer Gasse der Stadt hergestellt. Touren zum Vesuv samt Aufstieg bis zum Kraterrand und eine Besichtigung von Pompeji und dem Herculaneum runden einen Urlaub in Neapel ab. Als Stadt, in der die Pizza erfunden worden sein soll und die älteste Pizzeria aus dem Jahr 1830 steht, kommen auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz.
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