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Island |
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| Hauptstadt: Reykjavik |
Island ist ein Inselstaat im nördlichen Atlantischen Ozean, zwischen Grönland und Skandinavien. Die Haupstadt ist Reykjavik.
Aus arktischen Plateaubasalten, Bimsstein und vulkanischen Aschen aufgebaut, ist das vorwiegend 400-1000m über den Meeresspiegel
aufragende Hochland das größte und vielgestaltigste Vulkangebiet der Erde.
Von den mehr als 140 nacheiszeitlichen Vulkanen sind noch rund 30 zeitweise aktiv, einige befinden sich unter mächtigen Eiskappen.
Insgesamt wird etwa ein Zehntel der Inseloberfläche von Gletschereis eingenommen.Die eiszeitlichen Gletscher haben an der West-Nord
und Ostkuste von Island zur Ausbildung zahlreicher Buchten (Fjorde) geführt.
Mit dem Vulkanismus verbunden sind die zahlreichen über die Insel verstreutenheißen Quellen (Geysire) und Solfataren
(Schwefelquellen).
In den Sommermonaten liegt die Durchschnittstemperatur bei etwa 11Grad, im Winter bei 0-minus 3 Grad. Fast immer ist es windig,oft
stürmisch.
Die Vegetation besteht überwiegend aus Gräsern und Zwergstrauchheiden, sowie Moos-und Flechtentundra, an wenig geschützten Stellen
gibt es lichte Birken-und Weidenbestände.Mehr als die Hälfte von Island ist völlig vegetationslos.
Die Bevölkerung besteht fast ausschließlich aus Isländern,die Nachfahren von Wikingern und Kelten sind.Die Besiedlung der Insel
erfolgte etwa ab 870 durch die Wikinger von Norwegen und durch die Kelten von den Britischen Inseln. Sie erreichte um 1100 einen
Höhepunkt mit etwa 75000 Menschen, die vom 930 gegründeten Althing regiert wurden.
heute wohnen 260000 Menschen auf der Insel, 100000 in der Hauptstadt Reykjavik.
Die wirtschaftlichen Kontakte mit Norwegen und die Streitigkeiten innerhalb der isländischen Herrschergeschlechter führten im Jahre
1262-64 zur politischen Vereinigung. Im 11.Jahrhundert erfolgte die Christianisierung und 1551 die Durchsetzung der Reformation.
1380-1918 war Island unter dänischer Herrschaft und wurde 1918-44 ein selbstständiger Staat in Personalunion mit Dänemark.
Nach der Verfassung von 1944 ist Island eine demokratisch-parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der auf 4 Jahre direkt
gewählte Präsident. Die Legislative liegt beim Zweikammerparlament (Althing,seit 930),ist das älteste Parlament Europas.
Wie sieht es wirtschaftlich in Island aus?
Island gehört zu den wohlhabenden Ländern. Grundlage diese Wohlstandes ist der Fischfang. Fisch und Fischprodukte erbringen 2/3
derExporterlöse. In der Landwirtschaft spielt die Viehzucht, insbesondere die Schafhaltung die größte Rolle.
An mineralischen Rohstoffen werden Kieselgur und Bimsstein abgebaut.Trotz des hohen Angebotes der Energiequellen,werden noch 60% des
Primarbedarfs durch Erdöl gedeckt,der Rest beruht auf Wasserkraft.
Zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor hat sich der Fremdenverkehr entwickelt.