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Griechenland |
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| Hauptstadt: Athen |
Piraiévs
Großer Hafen mit Historie
Piraiévs oder Piräus ist der Hafen der griechischen Hauptstadt Athen. Der Hafen geht auf eine Gründung durch den griechischen Staatsmann Themistokles nach der Schlacht von Marathon im Jahr 493 v.Chr. zurück. Kimon und Perikles errichteten umfangreiche
Befestigungen, um diesen wichtigen Hafen zu sichern und auch die historische Kriegsflotte von Athen wurde dort gebaut, die bekannte Seeschlacht von Salamis um die Vorherrschaft der Athener in Griechenland erstritt. Die Stadt wurde modern in rechtwinkligen sich schneidenden Strassen angelegt. Nach dem Peloponesischen Krieg wurde Piraiévs zerstört, es blühte jedoch wegen der strategisch und verkehrstechnischen Gründen Lage bald wieder auf. Auch zu Zeiten des Byzantinischen Reiches und der türkischen Besatzung war der Piraiévs stets ein wichtiger Umschlagplatz für Handel und Militär.
Heute ist Piraiévs der drittgrößte Mittelmeerhafen und hat als wichtiges Industriezentrum in Südgriechenland ca. 180.000 Einwohner. Gleichzeitig verbinden mehrere wichtige Straßen den Piraeus mit Partas und Thessaloniki, was den Ort zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Der Hafen prägt bis heute den Charakter der Stadt und
bildet gleichzeitig die größte Sehenswürdigkeit. Auch das große Schiffsmuseum Trokadero Marina sollte man bei einer Reise dorthin nicht auslassen und die antike Hafenanlagenin Zea sind zu besichtigen. Neben dem Handelshafen ist nahe Piraeus auch ein bedeutender Kriegshafen beheimatet. Die Innenstadt von Piraiévs weist eine Reihe von schönen Häusern auf, die aus der Zeit der griechischen Unabhängigkeit stammen. Besonders hervorzuheben ist das Theather, das in sehenswerter neoklassizistischer Architektur erbaut ist.
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