Frankreich

Hauptstadt: Paris

 

Montpellier

Den Namen hat die Stadt Montpellier der hügeligen Gegend zu verdanken, in der sie entstanden ist. Sie liegt an der französischen Mittelmeerküste und hat etwa 245000 Einwohner. Ihren Ursprung hat sie in Villeneuve-lès-Maguelone. Da die Einwohne sich vor den ständigen Überfallen durch Piraten schützen wollten, zogen sie sich von der Küste zurück weiter ins Land hinein. Erwähnt wird Montpellier zum ersten Mal 985 im Zusammenhang mit Wilhelm III. Graf von Tolouse, der die Stadt gegründet hat.
Noch heue erinnern der Tour des Pins und der Tour de la Barbotte, zwei Türme, an die Wehranlage, die um die Stadt errichtet wurde. Die Universität von Montpellier wurde 1289 von Papst Nikolaus IV. gegründet. Die Häuser dieser Einrichtung sind ebenso wie der botanische Garten, der erste, der in Frankreich angelegt wurde, einen Besuch wert. Das gilt ebenso für die Triumphbögen Porte du Peyrou und Arc De Triompfe, der Ende des 17. Jahrhunderts entstand, das Aqueduc de Saint Clément, das Wasser von der Quelle St. Clément in die Stadt leitete, das Musée Fabre mit eigener Kunstschule, das Heidelberghaus, die Präfektur, die einer Festung gleichenden Cathedrale St-Pierre, das Quartier Antigone, einem Komplex aus Geschäfts- und Bürohäusern im neoklassizistischen Stil, und dem teils aus rotem Granit aus Finnland erbauten Le Corum, in dem unter anderem Ausstellungen und Kongresse stattfinden. Rund um Montpellier, das einen Flughafen hat, und sich per Bus und Straßenbahn erkunden lässt, sehen Folie genannte Schlösschen, einige davon in den Weinbergen.
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