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Hauptstadt: Helsinki

 

Uppsala

Uppsala Hoppsassa Uppsala sagt man manchmal, wenn man auch hoppla sagen könnte - soweit hat es diese schwedische Stadt also gebracht, zum geflügelten Scherzwort geworden zu sein. Mit etwa 140000 Einwohnern gehört Uppsala zu den vier größten Städten Schwedens neben Stockholm, Malmö und Göteborg. Von Stockholm aus betrachtet, muss man noch 70 Kilometer fahren, bis man in der Universitätsstadt Uppsala ankommt, die durch den Fluss Fyrisån durchquert wird.
Touristisch gesehen bietet Uppsala viel. Die historischen Wurzel der Stadt lassen sich bis ins 13. Jahrhundert verfolgen. Bereits damals gab es einen Hafen und Uppsala war Bischofsstadt. Aus dieser Zeit stammt die Domkirche, die in den Jahren 1289-1435 erbaut und 1702 bei einem Brand zerstört wurde. Als sich wieder aufgebaut war, war sie die größte Kirche Skandinaviens. Im Mittelalter war Uppsala als Bischofssitz so bedeutend, das Pilger kamen und kirchliche Feste oder Krönungen gerne hier abgehalten wurden. Man sah die Stadt damals als die eigentliche Hauptstadt des Landes an.
Um 1520 herum kam es durch verschiedene Umstände zu einem Niedergang der Stadt. Mehrere Brände verwüsteten Uppsala in späteren Jahren, so dass der Ort sehr lange brauchte, um wieder der alte zuwerden. Erst der Bau der Eisenbahn brachte einen lang andauernden Aufschwung. Für Touristen interessant sind das Universitätsmuseum Gustavianum mit dem mittelalterlichen anatomischen Theater und der Botanische Garten aus dem 18. Jahrhundert, der auf der Rückseite des Schlosses liegt. Außerdem gibt es den Garten von Carl von Linné, ein Schloss, ein Wikingermuseum, die Königsgräber von Gamla Uppsala (Alt-Uppsala), die Universitätsbibliothek und das Universitätsmuseum und den Bauernhof Hammarby zu besichtigen.
 
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