Dänemark

Hauptstadt: Kopenhagen

 

Kolding

Nach dänischen Verhältnissen ist Kolding eine mittelgroße Stadt. Kolding zeichnet sich aus durch seinen Abwechslungsreichtum, ihren Hügeln und Tälern und Förden. Zur Urlaubszeit zieht es viele Skandinavier, Deutsche, Niederländer, Briten und Besucher aus anderen Ländern immer wieder zu den Sommerhäusern, den Campingplätzen und den Bauernhöfen. Kolding ist durch seine zentrale Lage leicht zu erreichen. Der Hafen von Kolding ist Anlaufpunkt mehrer Schiffsrouten, und Umschlaghafen von mehr als 920.000 Tonnen Stückgut. Kolding wurde zum ersten Mal im Jahre 1231 im Grundbuch erwähnt. Doch nach Aufzeichnungen und Untersuchungen existiert die Stadt sicher schon seit dem 11. Jahrhundert. Selbst im Mittelalter zählte sie schon zu den bedeutensten Städten. Der König und sein Gefolge hielten sich all zu gern dort auf. Mitte des 15.-bis Anfang des 16. Jahrhunderts erfreute sich Kolding das Wohlwollen der Königsmacht. 1546 bis 1558 baute Christian der Dritte Koldinghus aus und stiftete das Sankt Jürgen Spital. Nach seinem Tod baute seine Witwe, Königin Dorothea die Lateinschule und gründete die Schlossmühle. Ihr Sohn Frederik der Zweite schuf den großen Tiergarten und die Wildbahn. Es ist eines der großen Jagdgelände. Im 16. Jahrhundert baute Christian der Vierte den Riesenturm mit Rittersaal und eine neuere, größere Schlosskirche.
Die damaligen Kriege gegen Deutschland und Schweden bedeutete dann auch das Ende des Wohlstandes. Im Laufe des 17. und 18. Jahrhundert kehrte sich die Situation. Es entstanden wichtige Berufe, wie die Brandweinbrennerei, der Ackerbau und der Handel. Als dann im Jahre 1843 ein richtiger Hafen gebaut wurde war der Handel nicht mehr aufzuhalten. Auch der Deutsch-Dänische Krieg im Jahre !848 bis 1850 konnte den Handel nicht schwächen. Es entstanden weiterhin Ziegeleien, Eisengießereien und eine Möbelschreinerei. 1861 folgte dann noch das Städtische Gaswerk und das Elektrizitätswerk. Wenige Jahre später (1886) folgte das Wasserwerk. Die Ausfuhr von lebendigem Vieh nach Deutschland trug weiter zum Handel bei. Bald folgten eine Tabakfabrik, eine Brauerei, Textilfabriken und Maschinenfabriken.
Die Hochkonjunktur in den Jahren 1960-1970 hinterließ schlimme Schäden für die alte Stadtmitte. Wie es auch den anderen Städten in Dänemark erging. Die großen Abbrüche gehören jetzt zum Glück der Vergangenheit an. 1980 hat Kolding gute Hotels- und Konferenzeinrichtungen dazu bekommen. Das Kunstmuseum Trapholt ist weit über die Grenzen berühmt. Heute ist Kolding eine moderne Stadt, die ihre Geschichte und ihre Identität bewahrt hat.
 
Zurück!
Städte
Schweden
Finnland
Dänemark
Norwegen
Europa
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropaa
Westeuropa
Osteuropa
Inseln
Berge
Flüsse
Disclaimer
Home
Impressum
Europablog