Dänemark

Hauptstadt: Kopenhagen

 

Esbjerg

Die dänische Stadt Esbjerg wirkt eigentlich in nichts spektakulär. Dabei ist sie mit 82000 Einwohnern die fünftgrößte dänische Stadt und der größte dänische Nordseehafen. Dieser wurde im Jahre 1969 eigens gebaut, damit überhaupt ein Nordseehafen vorhanden war.
Fischerei und Handel nahmen nach der Einweihung des neuen Hafens schnell Aufschwung und bilden noch heute das wirtschaftliche Rückrat dieser Stadt, die touristisch allerdings an Bedeutung verloren hat.
Als Esbjerg gegründet wurde, war die Industrialisierung in vollem Gange. Einige Bauten aus dieser Zeit, die im Stil des Historismus entstanden, sind noch erhalten. Vor allem der Bahnhof und die Gebäude am Marktplatz erinnern an die Wurzeln dieser Stadt, deren Wahrzeichen der Wasserturm wurde. Dass eine Stadt, deren wirtschaftliche Bedeutung so sehr mit dem Meer verbunden war, ein eigenes Fischerei- und Seefahrtsmuseum haben sollte, versteht sich. Es eröffnete 1968 anlässlich des hundertjährigen Hafen-Jubiläums seine Tore und beherbergt auch ein Salzwasseraquarium. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf fischereibezogenen Themen, aber auch meeresbiologische oder andere Themen sind Inhalt der Ausstellungen. Im Wesentlichen geht es um den Menschen und das Meer in allen möglichen Kontexten.
An Sehenswürdigkeiten bieten sich dem Besucher verschiedene Kirchen wie die Grundtvigs-Kirche, die Jerne Kirche oder die Strandby Kirevej, das Rathaus, der Wasserturm von 1897, ein Kunst- sowie ein Buchdruckermuseum. Interessant sind auch vier riesige weiße Steinfiguren auf einem Parkplatz nahe Billum, über deren Herkunft kaum etwas bekannt ist. Direkt vor den Toren von Esbjerg liegt die beliebte Ferieninsel Fanö, wo man herrlich baden und angeln kann. Hier kann man viel mehr als in Esbjerg noch das typisch Dänische finden.
 
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