Andorra

Hauptstadt:

 
Andorra war bereits während der Bronzezeit von Menschen besiedelt. Erstmalig wurden die Bewohner der Täler von Polybius in einem Text beschrieben, der von Hannibals Überquerung der Pyrenäen handelte. Einer Legende nach soll Karl der Große aus Dankbarkeit für die Unterstützung der Siedler bei dem Kampf gegen die Sarazenen Andorra im Jahre 805 gegründet haben. Mehrfach versuchten Frankreich und Spanien, den Zwergenstaat zu annektieren. Im 18. und 19. Jahrhundert herrschte in Andorra eine wirtschaftlich schlechte Lage. Nach der Französischen Revolution verlor das Land alle Privilegien. Mit Napoleons Unterstützung wurden 1806 die verlorenen Rechte erneuert. Im 20. Jahrhundert wurde Andorra durch den Straßenbau mit Spanien und Frankreich verbunden. In den 1960ern bekam Andorras Wirtschaft einen Aufschwung. Trotz kaum vorhandener natürlicher Ressourcen entwickelte sich Andorra zu einem viel besuchten Land. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist heute die Tourismusbranche – mehr als 12 Millionen Besucher kommen pro Jahr nach Andorra. Daten und Fakten: In Andorra leben heute etwa. 65.000 Einwohner. Das gebirgige Land liegt zwischen Frankreich und Spanien im Herzen der Pyrenäen. Der höchste Berg ist der „Pic de Coma Pedrosa“ (2.942 m hoch). Das Klima variiert je nach Lage – die Temperaturunterschiede betragen bis zu 5 Grad. Sehenswürdigkeiten: Casa de la Vall: 1580 erbaut. Besichtigung des Gerichtssaal, des Sitzungssaals, des vornehmen Saals und der Küche möglich. Heiligtum von Meritxell: wurde von Ricard Bofill erbaut. Ausstellung zu der Geschichte des Volkes und der Kirche, die ehemals an dieser Stelle stand und einem Brand zum Opfer fiel. Museum Josep Viladomat: Sammlung, Ausstellung zum Leben und Werk des katalanischen Künstlers. Museum der Modelle: Romanische Kunst. Museum Matrioschka: Ausstellung mit 300 russischen Puppen, Informationen über die Puppen-Herstellung und den Alltag der Arbeiterinnen. Nationalmuseum des Automobils: Sammlung von Fahrzeuge aus verschiedenen Epochen. Freizeit: Klettern: Begleitete Kletterführungen können über die Federation Andorrane de Montagne gebucht werden. Reiten: Um Andorra per Pferd zu erkunden, bieten verschiedene Hotels Ausflüge mit Pferden an. Informationen erhalten Sie bei der Federation Andorrane Hippique. Wandern: Mit seinen Weitwanderwegen lädt Andorra zu ausführlichen Wanderungen ein. Sieben Etappen erstrecken sich auf insgesamt 100 km. Unterkunft finden Sie in den Schutzhütten, die das ganze Jahr über geöffnet sind.


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