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Albanien |
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| Hauptstadt: Tirana |
Albanien ist ein Staat in Südosteuropa, der an die Länder Serbien und Montenegro, Mazedonien und Griechenland grenzt.
Die Geschichte von Albanien beginnt im 13. Jahrhundert. Zum damaligen Zeitpunkt gründete wurde das Königreich Albanien gegründet.
Das Land war sehr lange Zeit von den Türken beherrscht.
Nach dem ersten Unabhängigkeitskrieg im Jahr 1912 erklärte das Land seine Unabhängigkeit. Dieser verloren die Menschen jedoch
bereits im Ersten Weltkrieg wieder. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges geriet Albanien zunehmend unter italienische Herrschaft, die
in einem Partisanenkrieg vertrieben wurden. 1944 konnten die Menschen von der faschistischen Fremdherrschaft befreit werden, es
wurde eine kommunistische Dikatur errichtet. Albanien war Mitglied im Warschauer Pakt, aus welchem das Land 1968 austrat.
Mit der politischen Wende 1990 wurde auch die kommunistische Diktatur im Land gestürzt. Viele Albaner wanderten aus, um bessere
Lebensbedingungen zu finden. 1995 wurde das Land als Mitglied es Europarates aufgenommen.
Albanien umfasst derzeit eine Fläche von ca. 28.800 Quadratkilometer und hat 3,6 Mio. Einwohner. Dies entspricht einer
Bevölkerungsdichte von 124 Einwohner pro Quadratkilometer.
Die Bevölkerung lebt zu 70 Prozent auf dem Land, die meisten Menschen sind Albaner. Hierdurch gibt es kaum Differenzen mit
ethnischen Minderheiten.
Vor allem nach der Wende 1990 gab es eine Verschiebung der Bevölkerung in die Städte. Einige Gegenden und Dörfer wurden bis heute
sogar ganz verlassen, diese verfallen.
Die Abwanderung vieler Albanen hat aber auch zu einem Bevölkerungsschwund geführt. Weiterhin sinkt auch in Albanien die Geburtenrate
und die demografische Pyramide kippt.
Infrastrukturell ist Albanien noch nicht sehr weit entwickelt. Die Straßen verlaufen in der Regel ähnlich den Flusstälern, wobei
auch hohe Berge zu überwinden sind. Die Straßen und Wege sind schlecht ausgebaut.
Viele Firmen und Unternehmen wurden nach 1990 privatisiert, doch die Wirtschaft hat noch heute große strukturelle Probleme. Es
werden kaum Güter hergestellt, vielmehr wächst das Land durch im Ausland lebende Albaner, die Gelder in die Heimat überweisen oder
auf internationale Gelder. Der Tourismus ist ebenfalls noch schlecht entwickelt, denn das Land verfügt über keinen Anschluß ans
Meer. Vor allem die Landwirtschaft trägt somit zum Wirtschaftswachstum in Albanien bei.